Dialyse eines Polymers (Kunststoff).

Überraschungen bei Zinn als Elektrodenmaterial für Natriumionenbatterien

Neue Publikation der Arbeitsgruppe um Prof. Dr. Philipp Adelhelm in der Zeitschrift „Advanced Functional Materials“
Dialyse eines Polymers (Kunststoff).
Foto: Jan-Peter Kasper/FSU

Meldung vom: 13. März 2019, 15:41 Uhr

Porträt Prof. Dr. Philipp Adelhelm Prof. Dr. Philipp Adelhelm

Zinn stellt ein attraktives Elektrodenmaterial für Natriumionenbatterien dar. Die große Volumenausdehnung während der Ladungsspeicherung führt aber meist zu schlechter Langzeitstabilität, weshalb Kohlenstoff als Trägermaterial wichtig ist. In einer neuen Arbeit der Arbeitsgruppe Adelhelm konnte in Kooperation mit Wissenschaftlern aus Münster und Peking das Speicherverhalten von Zinn durch einen einfachen Ansatz verbessert und genauer untersucht werden. Hierzu wurde ein Kompositmaterial auf Basis von Graphit, Melamin und Zinn hergestellt. Der Ansatz führt zu einer wesentlich geringeren Volumenausdehnung der Elektrode, wodurch die Langzeitstabilität stark verbessert wird. Beim genaueren Blick auf das Speicherverhalten wurde zudem ein überraschender Memory-Effekt von Zinn entdeckt. Erstautor der Arbeit ist Dr. Thangavelu Palaniselvam, welcher seit zwei Jahren als Humboldt-Stipendiat in Jena tätig ist.

Die Originalarbeit mit dem Titel „Sodium Storage and Electrode Dynamics of Tin–Carbon Composite Electrodes from Bulk Precursors for Sodium-Ion Batteries” finden Sie hier.

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